„durchgebrannt.com“ – die Tradition formen – Keramiker der Region zeigen ihre Arbeiten

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Alljährlich an Pfingsten findet auf dem Hofgut Appenborn, 35466 Rabenau der Keramikmarkt "durchgebrannt.com" statt.

Dieser Keramikmarkt wurde 2010 von den Keramikern Karl-Heinz Till, Karin Schweikhard und Michael Limbeck ins Leben gerufen mit dem Ziel, den professionell arbeitenden Werkstätten eine Plattform zu bieten, die es ihnen ermöglicht, auf dem wunderschön gelegenen Hofgut Appenborn, ihre neuen Arbeiten vorzustellen und das Gespräch mit dem Kunden zu suchen.

Die großen Erfolge der letzten Jahre haben uns darin bestärkt, hier in Mittelhessen ein Forum für hochwertige Keramik zu schaffen. Mehr als 20 Werkstätten geben umfassende Informationen aus 1. Hand über ein so wichtiges, aber langsam in Vergessenheit geratendes, uraltes Handwerk. So werden u.a. Keramik für den Garten, Figuren, Plastiken u. Objekte, Gefäße und natürlich Gebrauchsgeschirr in hoher Qualität angeboten und zu kaufen sein. Ob in Form von Irdenware, Steinzeug, Rauchbrandkeramik oder Porzellan-, immer verweisen die teilnehmenden Werkstätten auf die weltweit angewandten, unterschiedlichen Arten der Tonbearbeitung. Keramische Techniken wie Drehen an der Töpferscheibe, Aufbaukeramik für Kinder, sowie dieses Jahr die Vorführung eines Raku-Brandes, bei dem die Besucher auch vorbereitete Keramik selber glasieren und brennen können, werden auf dem Hofgut gezeigt.

In der historischen Kulisse des 1708 erbauten und schon von Rainer Maria Rilke besuchten Hofguts, können die Besucher in aller Ruhe ihr neues Lieblingsstück Keramik aussuchen und erwerben.

Weitere Informationen zum geplanten Markt unter www.durchgebrannt.com.

Atelierausstellung "Soweit ...............das Auge reicht"

Atelierausstellung vom Sa. 29.09.2018 bis So. 07.10.2018
VERNISSAGE SA. 29.09.2018 15.00 Uhr
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In der Ausstellung zeigt der Keramiker Berthold Zavaczki auf der Töpferscheibe gedrehte Gefäße,
-Teekeramik, Doppelwandgefäße - und frei gebaute plastische Arbeiten.
Berthold Zavaczki sagt über seine Arbeit:
„In meiner künstlerischen Arbeit verbinde ich die spontane Reaktion auf die Materialien Ton und Glasur mit der Auseinandersetzung mit biographischen und aktuellen Geschehnissen. Die Arbeiten entstehen häufig in thematischen Serien und teilweise themengebunden. Fragmentarisches haftet diesen Arbeiten an, die oft vom gedrehten Gefäß ausgehen, jedoch fern einer Funktionalität als Ausdrucksobjekte von Seelenzustände zu verstehen sind. Die Keramiken erzählen von: Schmerz, Heimweh, (Sehn)Sucht, Gefängnis, Verirrung, Liebe, Kampf, Erotik und Nostalgie. Trotz vielfältiger anderer Einflüsse während meiner Ausbildung in Höhr-Grenzhausen sprechen meine Keramiken die ungarische Sprache.“

Karl-Heinz Till zeigt Zeichnungen und neue Arbeiten – Gefäße und Objekte – aus dem Holzbrennofen.
In seinen Zeichnungen werden auf einem Wachsuntergrund mit der Rohrfeder Farbe – gelöste Pigmente aber auch Asche – aufgetragen. So entstehen Zeichnungen die an Gedichte erinnern.
Seine Keramischen Arbeiten sind frei aufgebaut und werden bei einer Temperatur von annähernd 1400 Grad
im holzbefeuerten Ofen gebrannt .
Aschanflugglasuren und Salz – das zum Brandende in den Ofen gegeben wird – prägen die Oberfläche der Arbeiten. So wird jedes Stück zum Unikat und der Vorgang des Brennens zum originären Bestandteil der Arbeiten von Karl-Heinz Till.
Die Brandführung, das Platzieren der Gefäße im Ofen und die Dauer des Brandes sowie die Auswahl der Holzarten bestimmen ganz wesentlich den Charakter der Arbeiten.
Sind die Gefäße durchaus zum Gebrauch bestimmt, so entstehen die Objekte bedingungslos, keiner Funktion gehorchend.

Zur Vernissage Samstag 29.09.2018 um 15.00 Uhr wird Berthold Zavaczki anwesend sein.
Die Ausstellung ist samstags und sonntags und am Mittwoch 03.10. jeweils von 14.00 – 17.30, sowie nach telefonischer Vereinbarung ( 06407 1293 ) geöffnet .